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Digitale Agenda: Diskutieren Sie mit!

Öffentliche Diskussion der Digitalen Agenda für das Haus Graz


Bitte mitreden: Die Stadt erstellt ein digitales Regelwerk und ladet die BürgerInnen zum Mitreden ein. Bürgermeister Siegfried Nagl präsentierte die Initiative heute im Rahmen einer Pressekonferenz.An der Seite des Bürgermeisters: Geschäftsführer der ITG Friedrich Steinbrucker.


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Die Digitalisierung durchdringt unser Leben und unsere Arbeit. Auch für jede Stadt entstehen dadurch neue Chancen, aber auch Verantwortungen und Aufgaben. Wie soll die Stadt Graz darauf reagieren? Sollen alle digitalen Möglichkeiten genutzt werden, die technisch möglich sind? Wie nutzt eine moderne Stadtverwaltung die Errungenschaften, um die Lebensqualität zu erhöhen und Infrastruktur und Wirtschaft zu stärken? Wo zieht sie Grenzen? Und vor allem: Welche Ziele sollen erreicht werden?
Mit diesen und anderen Fragen befassten sich städtische ExpertInnen und legen nun erstmals einen Entwurf für eine Digitale Agenda für das „Haus Graz" vor. Die Agenda enthält 12 Leitsätze, an denen sich die Stadt künftig orientieren will. Präsentiert wurde dieser Vorstoß heute von Bürgermeister Siegfried Nagl und ITG-Geschäftsführer Friedrich Steinbrucker. Die Leitsätze bilden einen strategischen, ethischen und technischen Rahmen für alle Digitalisierungsvorhaben und sollen für den Magistrat, die Holding Graz sowie alle städtischen Beteiligungen gelten.

Öffentliche Diskussion bis 15. September d. J.
Bevor der Gemeinderat die Digitale Agenda beschließt, wird sie öffentlich diskutiert. „Wir laden die Bürgerinnen und Bürger ein, an dieser Diskussion teilzunehmen", ermuntert Bürgermeister Siegfried Nagl alle interessierten Personen, sich zu beteiligen. „Bringen Sie bitte ihre Ideen ein, bewerten Sie unsere Leitsätze und fragen Sie nach! Wir arbeiten diese Kommentare in die Endfassung ein und legen sie dem Gemeinderat zeitnah zum Beschluss vor."
Die öffentliche Debatte findet unter https://www.discuto.io/stadt-graz statt und dauert bis 15. September 2017. Wer mitdiskutieren will, meldet sich mit wenigen Klicks oder dem eigenen Facebook- oder Google-Account auf der Plattform an und ist schon mit an Bord.

Chancen nutzen, Graz vorwärts bringen
Die Stadt Graz trifft mit der Digitalen Agenda strategische Entscheidungen, die nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch den Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort betreffen. Bürgermeister Siegfried Nagl betont: „Ich will Graz vorwärtsbringen. Und das bedeutet: Wir müssen die Chancen, die uns die Digitalisierung bietet, nutzen, wir sind uns aber auch der damit verbundenen Risiken bewusst. Wir kooperieren deswegen nicht nur mit den Universitäten und wissenschaftlichen Instituten, sondern auch mit der regionalen und internationalen Wirtschaft. In der Smart City errichten wir bekanntlich intelligente Gebäude, wir arbeiten an nachhaltigen Mobilitätslösungen, indem Verkehrsströme digital gemessen und reguliert werden und wir haben jetzt zwei Schulen vollständig digital ausgestattet", zählt Bürgermeister Nagl einige Projekte auf. Bis zum Jahr 2020 sollen alle Grazer Pflichtschulen nachziehen und mit digitalen Lösungen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Innovation leben und Vertrauen stärken
Die digitalen Fäden im „Haus Graz" laufen bei der Informationstechnik Graz GmbH (ITG) zusammen. Dessen Geschäftsführer Friedrich Steinbrucker ist sich seiner Verantwortung bewusst, er weiß aus seiner praktischen Erfahrung, dass die täglichen strategischen Entscheidungen sowohl die Chancen als auch die Wirtschaftlichkeit und das Risiko umfassen müssen. „Wir wollen Innovation leben, und damit gleichzeitig das Vertrauen der BürgerInnen in uns stärken." Dazu untersuchen wir digitale Daten, um deren Nutzen und Risiken zu erheben. Geeignete Daten wollen wir für konkrete Beschlüsse und Entscheidungen nutzen - zum Beispiel für Pilotprojekte wie die Messung der Kaltluftzuflüsse und für mobile Feinstaub-Messungen von öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine elektronische Identität soll allen BürgerInnen den Zugang zu den Grazer Digitalen Services bieten, von Graz-Linien-Tickets, Zugang zum Recyclingcenter bis zu Leistungen der Sozialcard." erklärt der Geschäftsführer.

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